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Entwicklung der Welpen




ein Buch das ich im Wartezimmer fand






















Wichtig ist, dass ihr Herz und ein Gewissen habt



 Der Welpe kommt bei uns in der Küche zur Welt. schläft, trinkt, quiekt, kriecht suchend nach seinen Geschwistern und Mamas Zitze durch die Laken und schläft wieder, am liebsten quer über oder unter seinen Geschwistern liegend.


 
zwei Tage jung



 
 

Nach ca 2 Wochen öffnen sich die Augen, sie werden das erste mal entwurmt, nach ca 3 Wochen dann auch die Ohren, mit etwa vier Wochen füttern wir das erste Mal zu. In der Zwischenzeit haben die Kleinen mitbekommen, dass da ausserhalb der Wurfkiste noch mehr Leben besteht und bewegen sich auch schon mal an den Rand der Wurfkiste und begrüßen den Rest der Familie schwanzwedelnd (total süß, manchmal verlieren sie auch ihr Gleichgewicht dabei, herrlich :-)).



Nachdem wir angefangen haben zu zu füttern dürfen sie nun auch das erste mal ins Gras, im Garten und nun dürfen alle mal an den Kleinen schnüffeln.
Beim ersten Mal ca 5 Minuten (je nach Wetter) und dann Tag für Tag immer länger.

 

das erste Mal Futter aus der Dose
Ginas Welpen

 

Lulu´s Wurf ist das erste Mal draußen


Ginas Wurf


Ihr Gleichgewicht wird immer besser, sie fangen an vom Kriechen auf die Pfoten zu kommen und richtig zu laufen, zu sitzen und sich auch mal zu kratzen. Sie werden ein zweites Mal entwurmt.
Nun sind sie auch schon 5 Wochen und laufen recht gut, sodass sie immer gezielter und häufiger aus der Wurfkiste klettern. Immer noch pinkeln und pupen sie einfach drauf los, wenn es kommt und Mama macht weg, doch nun kommt es auch häufiger vor, dass sie raus in die Küche gehen und dort machen, um dann wieder zurück zu klettern.



5 - 6 Wochen




von der 6. bis zur 12. Woche
sind die Kleinen in der Prägephase


Von Tag zu Tag entfernen sie sich weiter vom Lager weg und je nach Wetter, sind sie auch immer häufiger und länger draußen. Mit 6 Wochen sind sie so aktiv im Familiengeschehen dabei, dass sie nun langsam, aber konsequent mit den Verhaltensweisen des Rudels vertraut gemacht werden.
Sehen wir, dass sie in die Küche Pipie oder Pup machen wollen, sagen wir ganz ruhig NEIN und heben sie vorsichtig nach draußen (damit sie sich nicht erschrecken, und evtl eine Verknüpfung herstellen)



Diese ganzen Ausflüge durch die Küche und auch mal in den Garten, plus all die neuen Eindrücke machen richtig müde und weil man ja jetzt schon überall selbstständig hin kann, wählt man nun auch den Schlafplatz nach eigenem Geschmack aus.



Nun lernt der Welpe die Grundlagen des Zusammenlebens im Familienverband. Im Hunderudel vermittelt der Rüde ihnen die wichtigen Verhaltensregeln. Die Welpen dürfen von nun an nicht mehr respektlos mit den älteren Rudelmitgliedern umgehen, sondern werden auch konsequent zur "Ruhe und Ordnung" gerufen. Die Welpen spielen nun sehr intensiv miteinander und lernen dabei sich selbst einzuschätzen. So wird unter anderem auch die Beißhemmung gelernt; sie ist nicht angeboren. Die Milchzähnchen sind nicht umsonst so nadelspitz. Mutter Natur gleicht so die fehlende Muskelkraft aus, so dass die Welpen schon in diesem zarten Alter die Wirkung ihrer Kiefer kennenlernen können. Sobald ein Welpe zu fest zubeißt, schreit sein Spielpartner auf und bricht das Spiel ab
 Das nächste Mal wird der Welpe vorsichtiger sein. Die Welpen müssen nun auch den angemessenen Umgang mit ausgewachsenen Hunden und Menschen lernen.

 

 Nebenbei erkunden sie dann noch den gesamten Garten und wir laufen hier manchmal in großer aufgeregter Suchaktion durch den Garten, "Wo ist denn bloß...!"



Nun ist der Welpe 8 Wochen und befindet sich bis zur 12. Lebenswoche in der Sozialisierungsphase: 

 

Meiner Erfahrung nach, ist mit 8 bis 9 Wochen der beste Zeitpunkt umzuziehen und sich den neuen Gegebenheiten und dem neuen Rudel anzupassen.

Es ist in Ordnung, dass einige erst noch in den Urlaub fahren wollen, doch geht es natürlich nicht, wenn ich mich für einen Welpen entscheide, dessen wichtigste Zeit auszusetzen und so zu tun, als würde mich das alles noch gar nichts angehen, solange ich den Kleinen noch nicht abgeholt habe, bzw. bezahlt und somit noch vom Vertrag abspringen kann. Natürlich könnt ihr das, dann war der Welpe eh nicht für euch. Das heißt für mich, dass ihr euer neues Familienmitglied mit spätestens 10 Wochen abholt. Das bedeutet jedoch auch einen Aufpreis, denn es ist ja euer Liebling und nun kommt ihr für die Kosten auf.

Da wir hier auf dem schönen, ruhigen Land leben, kennen unsere Kleinen weder belebte Straßen, noch deren Geräusche. Hier kann man noch gut beschützt Kind sein, egal ob Mensch oder Tier.

Darum fange ich an Ausflüge mit den Welpen zu machen, wenn sie länger als 9 Wochen bleiben, und habe dabei schon interessante Erlebnisse gehabt.

Einmal kamen Oma, Opa und Enkelin mit Fahrrad auf dem Weg entlang geradelt, bei einem Spaziergang in der Wallachei und der Welpe haute ganz schnell ab und versteckte sich im Gebüsch, er kannte ja keine Fahrräder, die an ihm vorbei rauschen und im Schotter knirschen. (solche Gänge sind dann mit dem ganzen Rudel, so dass der Welpe von den Anderen lernen kann und sich an sie halten.)
Mit einem Anderem standen wir stundenrund in der Fußgängerzone, damit er erstmal alles auf sich wirken lassen konnte, er mochte einfach nicht weitergehen, so beeindruckt war er, danach standen wir dann nochmal ganz lange an der Hauptstraße in Zeven Stadt, damit er sich auch die Autos und quietschenden LKW´s an einer Ampel anschauen konnte. Natürlich nehme ich dann auch einen großen Hund, meist Minou, mit, so stehen die Kleinen immer etwas hinter ihr versteckt. Da sie aber Ruhe ausstrahlt, lernt der Kleine dann gleich, ist nicht so schlimm.
Das sind nun alles Sachen, die müsstet ihr mit dem Welpen üben und auch auf diese Weise eure Vertrauensbindung herstellen und festigen, denn ihr seid ja seine neue Rudelfamilie auf die er sich nun einstellen muss und an die er sich halten soll.

Schön wäre es, wenn ihr euch für die Eingewöhnungsphase eures neuen Familienmitgliedes Urlaub nehmen könntet, damit er sich an seine neue Familie und die neue Umgebung bestmöglich gewöhnen kann. Oder wenn ihr ihn mit zur Arbeit nehmen könnt. Die veränderte Lebenssituation führt beim Welpen zu einer tiefen Verunsicherung und die wichtigste Aufgabe des neuen Besitzers ist, ihm wieder Vertrauen zu vermitteln und eine gute Bindung aufzubauen. Der Zwerg braucht Wärme, Liebe und Geborgenheit, um sich zu einem nervenstarken und selbstbewussten Vierbeiner zu entwickeln. Und er braucht eure Zeit. Viel Zeit. Zeit, in der ihr euch aktiv mit ihm beschäftigt. Tag für Tag.

Das frisch gebackene Familienmitglied erfährt schon jetzt die erste Erziehung und muss die Umgangsformen im Menschenrudel lernen. Der Schwerpunkt dieses Entwicklungsstadiums liegt auf dem spielerischen Lernen. Es werden jedoch auch schon erste Tabus gesetzt, wobei der Welpe aber nicht durch unsachgemäße Behandlung verprellt und eingeschüchtert werden darf. Oft steht das Hundekind in seinem neuen Familienrudel jedoch fortwährend im Zentrum der Aufmerksamkeit. 

Was Hänschen nicht lernt ...

ich sage immer, bringt euren Kindern und auch dem Welpen, alles vor der Pubertät bei, was er lernen soll, danach ist es nur noch eine Frage der Konsequenz. Bist du überzeugt von dem, was du ihnen beigebracht hast, dann wirst du es auch weiterhin brauchen und  durchsetzen können. Ganz wichtig sind das Komando KOMM, sowie die Leinenführigkeit und natürlch noch SITZ, PLATZ und mal das Alleinsein.

Das Alleinsein kann man schon üben, indem man allein auf die Toilette geht und der Welpe draußen bleiben muß ohne dabei selbst in Aufregung zu verfallen und in Mitleid zu vergehen. Raum verlassen, Tür zu. Dauert meist ja nur 1-2 Minuten, das schafft er/sie.

 Ihr solltet auch unbedingt eine gute Welpenprägungsgruppe besuchen.


Charly , ca 10 Wochen, aus Gina´s Wurf, in der Hundeschule, ganz selbstbewußt


Doch woran erkennt man eine gute Welpenschule? Je Trainer sollten max. 10 Welpen in der Gruppe sein, die vom Entwicklungsstand alle zueinander passen. Gut ist es, wenn ein Parcours aufgebaut wird, auf dem jeder mit Anleitung seinen Hund mit diesen Dingen bekannt machen kann und es sollten auch Übungen zusammen mit dem Hundebesitzer gemacht werden, wie z.B. Bindungsspiele, Abrufen aus dem Spiel usw. Zwischendurch sollte es dann immer wieder 15-20 Min. freies Spiel der Welpen untereinander geben, das von den Trainern beobachtet und erklärt wird. In den Pausen sollten Fragen der Hundehalter beantwortet werden.
Meidet solche Gruppen, wo die Hundehalter nur schwatzend herumstehen und niemand auf die spielenden Welpen achtet.

(das lässt sich auch auf Kinderspielplätze und Co übertragen :-)) ich bin halt auch Mama)

Schwatzen ja, aufpassen auch, Kaffe auch toll, doch nicht unbeweglich werden

Der Zwerg braucht keine "Schonfrist" und muss auch nicht in Watte gepackt werden. Es versteht sich aber auch ganz von selbst, dass die Erziehung des Kleinen seinem zarten Alter angepasst werden muss. Es ist von Vorteil, dem neuen Familienmitglied bestimmte Grenzen aufzuweisen und mit Konsequenz auf ihre Einhaltung zu bestehen. Autorität nach Elternart ist gefragt. Nachlässigkeit und Toleranz machen sich nicht bezahlt. Besser erst die Zügel kürzer nehmen, dann kann er später am langen Zügel ein schönes Leben führen. Denn lässt man dem Schelm zu viel durchgehen, kann man nicht erwarten, dass er sich als ausgewachsener Hund tadellos benimmt und auf das kleinste Kommando hört.

Die Erziehung fängt an dem Tag, an dem er in euer Leben tritt und keinen Tag später. Welpenerziehung besteht überwiegend aus Gewähren und Versagen und einem wohlüberlegten Hinlenken auf das Erwünschte.


Lerneffekte sind nun besonders nachhaltig. Ihr erspart euch später viel Arbeit und Ärger, wenn ihr schon beim ersten Mal, wenn der Knirps etwas tut, ihm sehr deutlich zeigt, ob dieses Verhalten erwünscht ist oder nicht. Damit der Welpe eure Reaktion überhaupt mit seinem Verhalten verknüpfen kann, muss eure Reaktion sofort erfolgen, also innerhalb max. 3 Sekunden. Reagiert ihr später, kann der Hund keinen Zusammenhang mit seinem Verhalten mehr herstellen und versteht eure Reaktion nicht. Je klarer und sicherer (nicht heftiger und laut-stärker) die erste Reaktion ist, desto besser akzeptiert der Hund sie. Stimmlich solltet ihr schlagartig von zuckersüß auf tief grollend umschalten können. Tut er etwas, das dir gefällt, lob ihn sofort enthusiastisch, streichel ihn, geb ihm ein Leckerchen oder spiele kurz mit ihm.


ich habe die Texte im Internet gefunden und den größten Teil in meine Worte verpackt, da sie genau das aussagten, was ich euch mitgeben möchte.

ich denke, so schlimm kann das nicht sein, da es ja um das Wohl der Hunde gehen soll und die wussten es in Worte zu verpacken, danke dafür

noch was ist wichtig zu wissen:

es ist nicht mit der Welpenspielstunde getan, schneller als erwartet, ist der/die Kleine in der Pubertät und hat alles vergessen, Name, Komandos

Jetzt geht es auf in die Hundeschule, hier lernt ihr nochmal Leinenführigkeit, mit Kehrtwendungen, Aufmerksamkeitsübungen, Tricks und Tipps und zur Ergänzung ist auch Sport, wie Agility- pacoure ein echter Spaß, der das Gelernte einprägt bei beiden.


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